Zwischen der Dachplane und den Dachquerspriegel werden 3 Flachschläuche montiert. Die Dachplane wird mit speziellen Haltebügeln wieder mit dem Querspriegel verbunden. Beim Aktivieren der Anlage werden die Flachschläuche mit Luft aus dem Nebenverbraucherkreis (Kreis 4) des Fahrzeuges gefüllt. Dadurch wird die Dachplane ca. 20 cm in der Mitte und ca. 8 cm seitlich angehoben. Somit wird ein Ansammeln von Wasser verhindert und eine Eisbildung ist nicht mehr möglich. Durch die Konstruktion mit 3 Schläuchen ist es auch möglich schon vorhandenes Eis vom Dach zu entfernen.

Die Luftsteuerung hat ausschließlich pneumatische Funktionen, ist auch mit Sicherheitsablüftung lieferbar. Es ist kein elektrischer Anschluss notwendig. Das Entleeren der Schläuche vor Fahrtantritt erfolgt mit Hilfe einer Absaugvorrichtung in der Steuerung.

Der AIRpipe kann im Stillstand während jeder Fahrpause  und für die Dauer der gesamten Stehzeit, auch ohne Zugfahrzeug, aktiviert werden. Somit kann sich Wasser und Eis von vorne herein nicht auf der Plane ansetzen und Beschädigungen von Aufbauten und Ladegut durch das Gewicht von Eis bzw. Wassereintritt vermieden werden.

Das Konzept als 3-Schlauch System stellt sicher, dass sich die Plane vollständig hebt und somit die gesamte Dachfläche von Wasser bzw. Eis befreit wird.

Das AIRpipe System wird vorbeugend verwendet. Ist aber durch das 3-Schlauch System in der Lage, bereits stark vereiste Flächen aktiv von der lebensgefährlichen Dachlast zu befreien.
Z. B. bei Wechselbrücken, wo bedingt durch die meist längeren Stehzeiten, die Vereisungsproblematik besonders groß ist.

Durch die speziellen Gummizüge und Federbügel ist die Plane aus Sicherheitsgründen auch nach dem Einbau von AIRpipe fest mit dem Fahrzeug verbunden. Außderdem werden die Plane sowie die Laufwagen und Gelenke des Schiebeverdeckes geschont.
Die Verbindung ermöglicht auch die technischen Vorgaben für den Bahntransport zu erfüllen. (Bestätigung der DB Schenker gem. EN13641-1 liegt vor).

Die Funktion eines Schiebeverdeckes wird nicht beeinträchtigt, das beidseitige Öffnen ist mit den montierten Flachschläuchen möglich.

Mit dem Hebeseil, das wir zum Anheben unserer Schläuche verwenden, wird gleichzeitig die Dachquerverspannung bei ladungszertifizierten Anhängern mit angehoben, somit ist ein ungehindertes Be- und Entladen möglich. Die Hebeseile sind geschützt.

Ja. Das AIRpipe 3-Schlauch System gibt es für alle Verdeckarten
Schiebeverdecke, Festeverdecke (Hamburger Verdeck), Kofferaufbauten und Wechselbrücken.

Ja, problemlos, mit Verwendung der bestehenden Plane

Die Montagezeiten der Anlagen ergeben sich bei der jeweiligen Aufbaufirma. Es können als Erfahrungswerte Zeiten, zwischen 1,5 Stunden für Fahrzeuge mit einer Aufbaulänge von ca. 7000 mm und 2,5 Stunden bei Fahrzeugen mit einer Aufbaulänge von 13600 mm, angegeben werden. Diese Arbeitszeit bezieht sich auf den Einsatz von 2 Montagemitarbeitern. Grundsätzlich ist auch die Montage durch eine Einzelperson möglich.

Nein. Aber das Gesetz schreibt vor, dass die Ladung auf LKWs so gesichert sein muss, dass keine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer besteht. Eis, Wasser und Schnee werden hierbei zum Ladegut gezählt. Der LKW-Fahrer muss somit die Plane vor jedem Fahrtantritt von H20 in allen Aggregationszuständen und anderen Ablagerungen befreien.

Leider ist hier der LKW Lenker in der Zwickmühle, denn ein weiteres Gesetz besagt, dass man bei Arbeiten über 3m Höhe eine Arbeitssicherung benötigt und wer hat ein Gerüst mit? Hier bieten wir mit unserem AIRpipe-System eine sichere, schnelle u. kostengünstige Lösung. Die LkW Fahrer bewegen sich auf rechtlich einwandfreien Terrain.

Bei Neuanschaffung eines Aufliegers kann AIRpipe gleich mitfinanziert werden (Leasing). In Österreich, Bayern und den östlichen EU-Ländern kann AIRpipe über IMMORENT geleast werden.

Bei einem Sattelzug (13600 mm)  kann man mit ca. 22 kg rechnen. Also kein Vergleich, wenn man sich darüber im Klaren ist, dass man damit mehr als 1.000 kg Eis bzw. Wasser am Verdeck vermeidet.

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